Diese Geräte sind die virtuelle Zukunft

25. Januar 2016 Schlagwörter:
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Smartphones brachten ein neues Level der Digitalisierung mit sich. Noch einen Schritt weiter gehen Augmented (AR) und Virtual Reality (VR), da hier die reale Welt mit der virtuellen komplett verschmilzt. Einige dafür notwendige Geräte sind bereits auf dem Markt oder als Entwicklerversionen im Umlauf. Die richtigen Flagschiffe von Oculus, HTC oder Microsoft werden aber erst dieses Jahr für den Massenmarkt zugänglich sein. Die folgenden Geräte sollten sich auch Tech-Unternehmen anschauen. Denn wer auf den Augmented- und Virtual-Reality-Zug zu spät aufspringt, lässt sich eine Menge Geld durch die Finger gehen. Bis 2025 soll der Markt 110 Milliarden Dollar groß sein, so Goldman Sachs. Hier sind einige der derzeit wichtigsten Geräte und Technologien im Überblick:

1. Oculus Rift

Zur Oculus Rift muss kaum noch etwas gesagt werden, denn keine andere VR-Brille wurde so von den Medien gehyped wie diese. Seit 2014 gehört das ursprünglich über Kickstarter finanzierte Unternehmen zu Facebook. Mit dem Konzern im Rücken ist nicht nur die Finanzierung und Verbreitung der Brille geregelt. Dank Facebook steht der Oculus-Hardware auch eine funktionierende Software-Plattform zur Verfügung. Die Vorbestellung der Geräte für je etwa 600 Dollar startete im Januar, im Mai sollen dann die ersten ausgeliefert werden.

2. HTC Vive

HTC hat in Kooperation mit dem Gaming-Unternehmen Valve die Vive entwickelt. Das VR-Gerät gilt unter Kritikern als die bessere Oculus Rift, da sich der Nutzer mit ihr frei im realen und damit auch im virtuellen Raum bewegen kann. Auch die Bildqualität soll der der Oculus überlegen sein. Allerdings hat das seinen Preis, der Analysten zufolge bei bis zu 1.500 Dollar liegen soll. Dennoch: Valve ist der Betreiber von Steam, der größten Spiele-Community der Welt. Direkt zum Verkaufsstart der Vive, der für April gemutmaßt wird, kann das Produkt damit sowohl auf Millionen Spieler als auch auf eine Spiele-Plattform zurück greifen.

3. PlayStation VR

Auch Sony bastelt an einer eigenen Brille, allerdings für seine eigene Spielekonsole PlayStation. Der Vorteil gegenüber Oculus und HTC ist der Preis. Etwa 400 Euro könnte die PlayStation VR, ehemals Project Morpheus genannt, kosten und gegen Mitte des Jahres erscheinen. Zusammen mit der Konsole lägen die Kosten dann bei unter 1.000 Euro, was sehr deutlich unter den Gesamtkosten für andere VR-Brillen liegt. Dort ist ein rechenstarker und damit teurer Computer die Grundvoraussetzung.

4. Google Cardboard

Wer bereits jetzt das VR-Gefühl haben möchte, kann etwa die günstige Pappbrille von Google erwerben. Sie verwendet ein Smartphone als Bildschirm. Alle VR-Berechnungen finden dann über das Handy statt, was die Funktionalität stark einschränkt. Auch die Bildqualität und der Komfort lassen zu Wünschen übrig. Mitbewerber in diesem Segment sind Samsung mit der Gear VR oder das Unternehmen Homido.

5. Microsoft HoloLens

Augmented Reality ist der große Bruder von Virtual Reality. Hier werden digitale Inhalte zusätzlich zur realen Umgebung gezeigt. Prominenter Vorreiter auf diesem Gebiet ist Microsoft mit der HoloLens. Der Konzern will die Brille in Zukunft unter anderem für sein eigenes Betriebssystem Windows 10 einsetzen. Arbeitsfenster können so direkt auf die Wand projeziert, Erinnerungen als virtuelle Zettel auf den realen Tisch gelegt werden. Aber auch auch auf Spiele setzt der Konzern. Bei Präsentationen ist immer wieder eine AR-Version von Minecraft zu sehen. Microsoft hatte Majong, das Spieleunternehmen hinter dem Millionenseller, 2014 für 2,5 Milliarden gekauft.

6. Magic Leap

Über die Magic Leap ist bisher sehr wenig bekannt. Das Unternehmen wird unter anderem von Google finanziert, soll Milliarden wert sein und arbeitet wie auch Microsoft an einer AR-Brille. Erste Demo-Versionen der Brille wirken sehr ausgereift.

7. Lenovo Project Tango

Es muss nicht immer eine Brille sein: Lenovo arbeitet an einem etwa sechs Zoll großen Smartphone, das auf der Project-Tango-Technologie von Google beruht. Damit lassen sich neben den normalen AR-Spielereien zum Beispiel Räume ausmessen und fast in Echtzeit als 3D-Modell erstellen. Das Gerät soll etwa 500 Dollar kosten und im Sommer verfügbar sein. Mit einer Halterung lässt es sich, ähnlich wie das Google Cardboard, als Brille umfunktionieren.

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